CORTHEA baut im europäischen Supplement-Markt eine Premium-Marke auf, gestützt auf eine pharmazeutische Freisetzungstechnologie und eigene Evidenz. Kein führender Wettbewerber belegt sein Gesamtprodukt mit einer Humanstudie. Diese Seite fasst Markt, Modell, Ökonomie und Mittelverwendung zusammen.
Der globale Supplement-Markt wächst von 193 Mrd. USD im Jahr 2024 auf 415 Mrd. USD bis 2033, das stärkste Wachstum liegt im Premium-Supplement-Segment. Der DACH-Markt ist qualitätsorientiert und stark reguliert, der Schweizer Markt hat die höchste Kaufkraft. CORTHEA DAILY ist für genau dieses Premium-Segment gebaut.
| Markt | Grösse | Charakter |
|---|---|---|
| DACH | rund 2,5 Mrd. EUR | qualitätsorientiert, stark reguliert |
| Schweiz | rund 400 Mio. EUR | höchste Kaufkraft |
| Premium-Supplement | stärkstes Wachstum | rund 15 % p.a. |
Kein relevanter europäischer Anbieter weist eine peer-reviewed Humanstudie zum eigenen Gesamtprodukt aus. Die zwei wachstumsstärksten Marken der Kategorie stehen auf einem Evidenzstand, den CORTHEA mit gezielten Investitionen von 30.000 bis 60.000 EUR über zwölf Monate erreicht und über die Crossover-Studie in Jahr 2 übertrifft. Das entspricht weniger als zwei Werbewochen eines Marktführers.
Der Evidenz- und Technologiestand der Wettbewerber im Vergleich zu CORTHEA DAILY, letzte Spalte
| Kriterium | AG1 (~600 Mio. USD) | IM8 (~120 Mio. USD ARR) | BIOGENA | CORTHEA DAILY |
|---|---|---|---|---|
| Human-RCT Gesamtprodukt | 1 RCT, primärer Endpunkt nicht signifikant | 2 Trials registriert, nicht publiziert | keine RCT zum Gesamtprodukt, Beobachtungsstudien zu Einzelformeln | Real-World-Studie zum Gesamtprodukt im Aufbau |
| Technologie | Pulver, kein spezifischer Claim | Markenname ohne publizierte Daten | Reinsubstanzen-Prinzip, keine Freisetzungstechnologie | Coated Beads Technologie, 5 pH-gesteuerte Profile über 8 h |
| Akquise-Logik | bezahlte Reichweite | Prominenz mit Eigenkapital | Reinheits-Positionierung, Ärzte und eigene Stores | Evidenz, Vertrauen, Kontext |
Vergleichswerte aus öffentlich zugänglichen Quellen, Stand Juni 2026. Einordnung des Modells, keine Prognose für CORTHEA.
Der Vertrieb ist partnergeführt, und das ist die Achse der Strategie. Hotels, Apotheken und Erlebnis-Partner gewinnen den Kunden vor Ort im Premium-Kontext, das baut Umsatz und Marke zugleich und hält den gemischten CAC niedrig. Jeder Kunde bleibt über den QR-Code lebenslang dem Partner zugeordnet und wird ins wiederkehrende CORTHEA DAILY Abo übergeleitet. D2C ist die zweite Welle mit der höchsten Marge, Lizenz und Generalvertrieb sind der nachgeordnete Beschleuniger. Alle drei Kanäle werden getrennt ausgewiesen.
Die erste Säule, Akquise- und Vertrauensmotor über Hotels, Apotheken und Erlebnis-Partner. Die Vergütung ist verbrieft und läuft in drei Strömen.
Der gewonnene Kunde bleibt partner-stämmig. Der Apothekenkanal belegt mit dreistelligen Millionenumsätzen einzelner Premium-Marken, dass diese Ökonomie ein Premium-Supplement finanziert.
Die zweite Welle: ab Marktstart im Umsatz, ab Jahr vier wächst sie deutlich, weil die Evidenz dann steht. Hier entstehen die Abo-Kennzahlen und die echte Netto-Expansion. 68 bis 80 % Rohertrag.
Nicht-verwässernder Kapital- und Reichweiten-Beschleuniger über das Gründer-Netzwerk. Vorab-Lizenzgebühr plus laufende Lizenzgebühr bei geringen laufenden Kosten, klar nachgeordnet.
B2B ist zugleich der günstigste D2C-Akquisemotor. Der Hotelgast und der über die Apotheke Empfohlene werden ins CORTHEA DAILY Abo übergeleitet. Dieser Zufluss hält den niedrigen gemischten CAC.
Es beginnt vor Ort: der Gast kauft das Mini-Paket für 12 EUR mit drei Tagesportionen und registriert sich über den QR-Code des Hauses und bleibt lebenslang dem Partner zugeordnet. Die Monatsbox verkauft der Partner in der Startphase von drei Monaten auf Kommission, ohne Wareneinkauf und ohne Lagerrisiko. Danach wechselt er in den Einkaufsweg mit gestaffelter Marge nach Bestellmenge, 35, 40 und 50 Prozent ab 50, 250 und 1.000 Boxen, seine Marge je Box steigt. Jeden späteren Kauf des Kunden im Webshop, Abo wie Einzelkauf, vergütet CORTHEA mit 10 % vom Netto auf Lebenszeit, monatlich abgerechnet.
| Strom | Mechanik | Partner erhält |
|---|---|---|
| Vor Ort, Startphase (3 Monate) | Kommission 30 % vom Netto, ohne Wareneinkauf, ohne Lagerrisiko | 40,64 EUR je Box |
| Vor Ort, danach | Einkaufsweg gestaffelt, 35 / 40 / 50 % Marge ab 50 / 250 / 1.000 Boxen | 54,18 EUR je Box |
| Webshop, lebenslang | 10 % vom Netto auf jeden Kauf des zugeordneten Kunden, Abo wie Einzelkauf | 13,55 EUR je Abo-Box |
| Vermittelte Grossabschlüsse | Handelsvertreter-Option, 10 % vom Netto der vermittelten Ware | fallweise |
Die Grundregel: vor Ort verdient der Partner immer 30 bis 50 %, im Webshop immer 10 % auf Lebenszeit. Ein durchschnittliches Haus hält im dritten Jahr rund 24 verkaufte Boxen im Monat und rund 37 aktive Webshop-Abos seiner Kunden, das ergibt rund 21.600 EUR Partnerertrag im Jahr, in der Startphase ohne einen Euro Wareneinsatz.
CORTHEA DAILY verkauft sich im Abo zu 149 EUR brutto, 135,45 EUR netto bei 10 % Umsatzsteuer, mit rund 70 % Rohertragsmarge zum Einführungstarif und bis 82 % ab dem Skalentarif, nach variablen Versandkosten verbleiben rund 63 bis 74 % Deckungsbeitrag. Der CAC liegt bei 100 EUR je bezahltem Neukunden, flach über alle drei Jahre, voll belastet 70 bis 122 EUR. Der Kanal stützt sich doppelt ab: rund 35 % der direkten Neukunden entstehen organisch, und die partner-stämmigen Abos über den QR-Code kommen gänzlich ohne Akquisekosten, sie vergüten über die Provision.
Bei einem Verbrauchsprodukt ist Churn fast vollständig eine Funktion der wahrgenommenen Wirkung. Der Plan rechnet im Monats-Abo mit 12 % im ersten Jahr und einem Zielpfad auf 9 %, gegen 15 % im konservativen Stresstest, abgesichert über Jahres-Abo, Kunden-Einführung und ein 30/60/90-Frühwarnsystem. Der LTV je Kunde liegt auf Deckungsbeitragsbasis bei rund 330 EUR (Box 1 für alle, gemessene Monat-1-Retention 35 Prozent), auf dem Zielpfad bei rund 480 bis 550 EUR.
Bei einem bezahlten CAC von 100 EUR und einem LTV von rund 330 EUR Deckungsbeitrag liegt das LTV/CAC-Verhältnis bei 3,3x, die Amortisation bei 1,2 Monaten. Abos aus dem Partnerkanal entstehen ohne Akquisekosten. Im Stressfall, mit niedrigerer Monat-1-Retention und steigendem CAC, sinkt das Multiple auf rund 1,5 bis 2,4x und bleibt profitabel.
Der Plan ist bottom-up durchgerechnet, auf gemessener Retention, und steht für sich (Finanzplan Modell v2.2). Er erreicht rund 8,08 Mio. EUR Umsatz und rund 2,34 Mio. EUR Ertragskraft (EBITDA vor Wachstumsprogramm) im dritten Jahr. Der Stressfall rechnet dieselbe Million mit gestrecktem Investitionsplan: rund 3,84 Mio. EUR Umsatz und rund 0,43 Mio. EUR Ertragskraft im dritten Jahr, durchgehend zahlungsfähig, der Liquiditäts-Floor hält. Das Durchbruch-Szenario ist klar etikettiert, ausgelöst durch das Equity-Testimonial und die Series A, finanziert aus der Folgerunde.
Die Struktur bleibt in jedem Szenario schlank. Das Wachstumsprogramm besteht aus dem fest über zwölf Monate verplanten Einsatz des Wachstumskapitals plus mindestens 75 Prozent der Ertragskraft bis einschliesslich Jahr 5: Wissenschaft und Studien, Internationalisierung, Kategorie-Erweiterung und Gebietspartner-Ausbau, kumuliert rund 11,5 Mio. EUR über fünf Jahre. In den Aufbaujahren fliesst der Überschuss in Marke, Distribution und Bestand zurück, er steht als Wachstumstreibstoff zur Verfügung und nicht zur Ausschüttung. Bleibt das Durchbruch-Wachstum aus, greift der Plan. Bleibt auch das Plan-Wachstum aus, zeigt der gesteuerte Stressfall rund 0,43 Mio. EUR Ertragskraft im dritten Jahr und durchgehend positive Liquidität über dem Floor. Die 200.000 EUR Wareneinkauf refinanzieren sich über den Verkauf, die Reserve schützt die Liquidität, die bezahlte Akquise läuft renditegeprüft mit Stopp-Regel. Das nicht rückholbare Risiko konzentriert sich auf Studie, Regulatorik und Shop.
Die grössten Konsummarken der letzten Jahre entstanden über Equity-Partnerschaften. Emma Grede baute mit Kim und Khloé Kardashian als Partnerinnen SKIMS und Good American zu Marken im Milliarden-Bereich, über Anteile statt bezahlter Werbung, gepaart mit operativer Exzellenz. Die Abfolge ist der strategische Kern: das Testimonial ist ein definierter Meilenstein für das Ende von Phase 1, ausgelöst durch erreichte Traktion und Evidenz, finanziert aus der Folgerunde. So gewann auch ON Running Roger Federer, als Produkt und Marke bereits liefen, über eine Eigenkapital-Beteiligung statt einer Antrittsgage.
| Marke / Gesicht | Modell | Ergebnis |
|---|---|---|
| IM8 / David Beckham | Mitgründer mit Eigenkapital, wissenschaftliche Erzählung | rund 120 Mio. USD Jahresumsatz binnen 12 Monaten |
| SKIMS / Kim Kardashian | Gründungspartnerin mit Eigenkapital plus operative Führung | rund 5 Mrd. USD Bewertung, über 1 Mrd. USD Umsatz |
| ON Running / Roger Federer | Eigenkapital-Einstieg statt klassischer Werbepartnerschaft | rund 3 % für rund 50 Mio. USD 2019, Börsengang 2021 bei rund 11 Mrd. USD |
| Führender Wearable-Anbieter / Athleten | Athleten nehmen Eigenkapital statt Antrittsgage | Beteiligung in der 100-Mio.-USD-Runde 2020 bei 1,2 Mrd. USD |
AG1 als Kontrastmodell: gewachsen über eine verteilte Gruppe aus Fachleuten und Podcastern, stark auf bezahlte Medien gestützt, geschätzt 2,2 Mio. USD Podcast-Budget im Monat. CORTHEA erreicht dasselbe Vertrauenssignal über Evidenz, Arzt und Kontext sowie ein einzelnes beteiligtes Gesicht, ohne diese Budgetintensität. Das ist der kapitaleffizientere Weg.
Dem Produkt fehlen heute zwei Dinge, und der Founder Circle schliesst genau diese zwei Lücken. Die eine ist wissenschaftlich, die andere wirtschaftlich. Beide laufen auf dieselbe Frage hinaus: Funktioniert das überhaupt?
Der Founder Circle baut die eigene Evidenz auf. Das Science Board gibt dem Produkt die fachliche Grundlage. Der Nachweis entsteht am eigenen Kunden und Patienten, über die Real-World-Studie zum Gesamtprodukt mit Blutmarkern über sechs Monate. Das ist der Beleg, den kein führender Wettbewerber für sein Gesamtprodukt vorweist.
Der Founder Circle baut den Vertrieb auf. Zuerst der Wareneinkauf für die erste Serienproduktion, damit die Partner beliefert werden. Dann Marketing und Partneraufbau, die den wiederkehrenden Umsatz über Hotels, Apotheken und Erlebnis-Partner belegen. Aus jedem gewonnenen Partner und jedem Abo entsteht der Nachweis, dass das Modell im Markt funktioniert.
Mit dem Founder Circle werden die zwei grundlegendsten Schwächen des Produkts ausgeräumt, die wissenschaftliche und die wirtschaftliche.
Bewertung, Konditionen des Wandeldarlehens und Stichtag stehen auf der Founder-Circle-Seite. Das vollständige Zahlenwerk steht im Businessplan (PDF).
Die Vergleichsfälle und regulatorischen Angaben beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen, Stand Juni 2026. Sie dienen der Einordnung und stellen keine Prognose für CORTHEA dar.
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